Gottesdienst mit Bezirksapostel Krause in Altwarp

Es lag Segen in der Luft – das war zu spüren, als die Geschwister am Sonntag dem 09.02.2020 in unsere Kirche in Altwarp traten. Bezirksapostel Krause diente den Gemeinden Altwarp und Ueckermünde mit dem Wort aus Matthäus 13, 23: „Der aber auf das gute Land gesät ist, das ist, der das Wort hört und versteht und dann auch Frucht bringt; und der eine trägt hundertfach, der andere sechzigfach, der dritte dreißigfach.“ Der Bezirksapostel nahm zunächst Bezug auf das Lied des Chores (CB 133), in dem es u. a. heißt: „(…) ganz deiner Hut befohlen sein.“ Wir hätten im Glauben und im Alltag erlebt, wie Gott mit uns gewesen sei. Nun sei es aber ein großes Anliegen der Menschen zu wissen, wie die Zukunft aussehe. „Wir lieben Überraschungen nicht so sehr“, so der Bezirksapostel. Hier gelte es ganz Gott zu vertrauen; er sei der Allmächtige und liebe uns!

Der Bezirksapostel berichtete, er habe sich in den letzten Tagen mit Apostel Paulus in Korinth beschäftigt. (Apostelgeschichte 18) In dieser multikulturellen Stadt habe Paulus Mitstreiter gefunden, der Erfolg sei jedoch insgesamt überschaubar geblieben. Dann jedoch glaubte der Krispus, der Vorsteher der Synagoge, dem Wort Gottes und Paulus war „eigentlich durch damit und wollte weiterziehen.“ beschrieb Bezirksapostel Krause die Situation. Da wandte sich Gott mit einer Erscheinung in der Nacht an Paulus: „Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht! Denn ich bin mit dir, und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden; denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt.“ (Apostelgeschichte 18,9+10) Bezirksapostel Krause rief die Gemeinde auf, weiter vom Evangelium zu reden, „auch wenn wir meinen, wir seien hier eigentlich damit durch“. Es lohne sich um gute Gelegenheiten dafür zu beten.

In Bezug auf das Textwort hob der Bezirksapostel heraus, dass der Sämann – gemeint sei Jesus – das Wort allen gebe, auch wenn er wisse, dass es nicht alle annehmen würden. „Er war nicht Optimist, nicht Pessimist, sondern Realist!“ Nun gelte es in Liebe miteinander umzugehen und kein verhärtetes Herz zu haben (keinen „felsigen Boden“), nicht nur begeistert zu seinen, sondern auch einen tragfähigen Glauben zu haben („keine Wurzel“) und bittere Wurzeln, wie zum Beispiel Unversöhnlichkeit („Dornen wuchsen empor“) auszureißen. Wichtig sei es, den Boden auch vorzubereiten und Frucht zu bringen, egal ob hundertfach, sechzigfach oder dreißigfach.

Nach dem Mitdienen durch Priester Zietlow und Bischof Novicic, der u.a. den Reichtum des Ewigkeitsglaubens hervor hob, feierte die große Gemeinde das Abendmahl sowie das Abendmahl für die Entschlafenen. Mit einem fröhlichen  „Lob, meine Seel, den Herrn“ (CB 292) endete dieser Gottesdienst. Weiter geht’s gemeinsam - „mit neuem Glaubensschwung!“